Wohnen und Arbeiten

Malsch ist ein attraktiver Lebensraum in der Region Karlsruhe mit vielfachen wirtschaftlichen und sozialen Verflechtungen. Zukunft  braucht  Räume für Leben, für  Wohnen und Arbeiten. Zukunft entsteht, wenn Verbindungen gelingen und gestaltet werden.

Dies gilt insbesondere auch für die Räume in Malsch – öffentliche Räume und im Quartier. Das Quartier ist ein Siedlungsbereich – also sprich bei uns das Ober- oder Unterdorf, die Neue Heimat oder das Paprika-Viertel, Neumalsch, Sulzbach, Völkersbach oder Waldprechtsweier – das Gebiet in dem man wohnt und Nachbarschaften pflegt.

„Ich stehe für die Schaffung lebendiger Quartiere!“

Die Schaffung lebenswerter und lebendiger Quartiere für alle Menschen in allen Lebenslagen ist für mich von hoher Bedeutung. Diese Nutzungsmischung macht überhaupt erst den Charakter und die Qualität eines Quartiers aus. Daher ist mir das Anlegen von Plätzen und deren Gestaltung ein besonderes Anliegen. Malsch hat in den letzten Jahren ein immer mehr in sich stimmiges Gesicht bekommen. Daran werde ich weiter arbeiten!

Bezahlbaren Wohnraum zu finden ist schwieriger geworden – und wird noch schwieriger werden. In der wirtschaftsstarken Region Karlsruhe ist Wohnraum knapp und wird leider immer teurer. Die Preise für Wohnen sind mit rund einem Drittel um das Vierfache angestiegen im Vergleich zu den sonstigen Verbraucherpreisen. Gesunder und bezahlbarer Wohnraum darf aber kein Luxusgut werden - Wohnen ist auch eine soziale Frage!

„Es kommt darauf an, ob wir geplant oder ungeplant wachsen!“

Mit einem strategisch ausgerichteten Konzeptpapier der Gemeindeverwaltung hat der Gemeinderat nun die Grundlage für weitere Entscheidungen an die Hand bekommen. Für mich ist dies nur mit Beteiligung aller, also Ihnen als Bürgerinnen und Bürger, denkbar. Die Frage ist für mich auch nicht, ob Malsch weiter wächst, sondern ob wir geplant oder ungeplant wachsen. Gerade in dieser Krise in der wir stecken, ist Planung erst recht notwendig, um die Entwicklung der Gemeinde gestalten und ein stückweit steuern und auch das Tempo vorgeben zu können.

Holzbau ist eine Möglichkeit. Sollte ein neuer Kindergarten gebaut werden, möchte ich, dass dies mit Holz aus unserem Wald erfolgt. Erste Überlegungen haben wir im Gemeinderat schon erörtert. Aber auch Zement und Beton haben ihren Platz beim Bauen und Sanieren. Insbesondere wenn der Lebenszyklus eines Gebäudes Berücksichtigung findet, kann nachhaltig gebaut werden – verantwortungsbewusst, ökologisch und bezahlbar.

„Ich werde den Hochwasserschutz konsequent fortführen!“

Ohne einen wirksamen Hochwasserschutz, wäre das Bauen in ganz Malsch schwierig geworden. Mit unserer Flussgebietsuntersuchung, die eine gleiche Qualität wie die Hochwassergefahrenkarten besitzt, können wir – durch die „Förderrichtlinie Wasserwirtschaft“ bezuschusst – sowohl die nunmehr innerörtlich schon abgeschlossene Bachaufweitung realisieren, als auch die noch notwendigen Hochwasserrückhaltebecken bauen. Damit wird das Hochwasserrisiko im Einzugsgebiet der gesamten Gemeinde sehr stark vermindert und ein Bauen in der Ortslage wie auch nach außen überhaupt erst möglich!

„Ich stehe für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf!“

Die Bildung und Betreuung unserer Kinder und Jugendlichen ist die Grundlage für gutes Wohnen und Arbeiten.  Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein  Standortfaktor für die Wirtschaft sowie für Eltern Voraussetzung um ihrer Arbeit nachgehen zu können. Diese soziale Infrastruktur entscheidet über den Wohnort von Familien.

Daher ist die Gemeinde als Schulträger der Grundschulen, der Grundschulförderklasse und der Gemeinschaftsschule ebenso gefordert gute Rahmenbedingungen zu schaffen wie auch als Träger unserer Kindertagesstätten. Gerade mit der frühkindlichen Bildung werden die Grundlagen für das Leben unserer Kinder gelegt.

„Wir sind kinder- und altersfreundlich!“

Bei der Ausweisung eines neuen Baugebietes brauchen wir darüber hinaus eine weitere Kindertagesstätte. Auch ein Waldkindergarten ist in der Planung. Und abschließend kann man schon heute sagen, dass die Villa Federbach als Jugendhaus, Familienzentrum und Kindertagesstätte eine gute und wichtige Einrichtung für unsere Gemeinde ist.

Bei dem anhängigen Rechtsstreit vertrete ich – wie immer und in allem – die Interessen unserer Gemeinde entschlossen und bin mir gewiss, dass wir an dessen Ende auch in der Hinsicht gemeinsam auf ein dann erfolgreiches Projekt Villa Federbach schauen können. Auch das seniorengerechte Wohnen mit Tagespflege nebenan und das Pflegeheim Incura am Bahnhof stellen eine wichtige und gute Ergänzung zu unserem Marienhaus dar. Wir sind kinder- und altersfreundlich!